Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) - Reptinet die Reptilienseite im Netz

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Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni)




Verbreitung:

Das Verbreitungsgebiet ist auf das zentrale Queensland beschränkt, vom Ort Croydon nach Süden bis nach Augathella. Dort bewohnt die Zwergbartagame die baumlosen „black soil plains“ mit Bewuchs von Mitchell-Gras (
Astrebla) und Erdrissen.


Lebensraum:

Über die Lebensweise der Zwergbartagame in der Natur ist nahezu nichts bekannt. Anders als die meisten Bartagamen sonnt sie sich nicht auf erhöhten Ästen oder Zaunpfählen, was wohl auch dem Habitat geschuldet ist. Stattdessen sonnen sie sich meist auf Felsen und nutzen Erdspalten oder Baue als Unterschlupf. Vor Menschen fliehen sie zuerst in ein Versteck; werden sie in die Enge getrieben, drohen sie mit dem Bart und beißen schlussendlich.


Kurzbeschreibung:
Die Zwergbartagame erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 15 cm, der Schwanz ist mit 90 % davon geringfügig kürzer als Kopf und Rumpf. Neben den kurzen Hinterbeinen und dem recht kurzen Schwanz gehören zu den typischen Proportionen der Zwergbartagame ein gedrungener Kopf, und ein nur schwach entwickelter Bart ohne vergrößerte Stacheln an der Kehle. Stacheln finden sich am hinteren Ende des Kiefers, auf den Schultern und in 1-4 Reihen die Flanken entlang. Die Färbung besteht aus einem blassoliven bis braunen oder gelblichen Grundton mit zwei Reihen blasser Flecken zwischen dem Nacken und dem Ansatz der Hinterbeine.

Haltung und Zucht:
Die Zwergbartagame ist in der Terraristik aufgrund ihrer geringen Größe und leichten Haltbarkeit ein beliebtes Heimtier. In Gefangenschaft erreichen sie ein Alter von bis zu 15 Jahren.
Für die Tiere sollten verschiedene Temperaturzonen vorhanden sein. Es sollte auch immer eine kühlere Zone geben, damit sich die Tiere mal zurückziehen können. Der Temperaturbereich sollte in den Sommermonaten zwischen 22 °C und 45°C liegen, an Sonnenplätzen bis 50°C . Eine Nachtabsenkung auf 18-23°C ist sinnvoll, die Temperatur sollte aber nicht unter 15°C liegen, da die Tiere sonst in Winterruhe gehen könnten.

Das Futterangebot sollte breit gefächert sein, die Tiere sollten mit Pflanzen wie auch mit Insekten gefüttert werden. Schaben und kleine bis mittlere Heuschrecken werden sehr gerne genommen, ansonsten Salat, besonders Kräuter wie Basilikum und geriebene Karrotten werden gar gierig verschlungen.

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